Erfahrungen
Menschen Entwicklung Religiöse Orientierung Beziehungen Persönliche Gefühle Unna Soziales Umfeld Überleitungs- management Ganzheitlich Einrichtungen Konzepte
Werte
Kommunikationsstil Soziokulturelle Besonderheiten

Ergebnisse

Im Rahmen des Projektes sind folgende Unterstützungsinstrumente entstanden. Alle Instrumente stehen im Bereich Service unter „Downloads“ zum Herunterladen bereit.

Sensibilisierungsleitfaden

Nach der Erstellung erster Texte "Warum ist eine biografieorientierte, kultursensible Überleitung sinnvoll? Welchen Nutzen haben Krankenhäuser, ambulante und stationäre Pflegeeinrichtungen sowie die Patienten?“ wurde die Konzeption des Handlungsleitfadens durch intensive Diskussionen mit Praktiker(n)_innen sowie durch weitergehende Recherchearbeiten vorangetrieben. 

Ergebnis der Diskussion mit der Praxis war es, dass die Broschüre möglichst viele Beispiele aus dem Praxisalltag der Pflege enthalten und einfach geschrieben sein soll. In Diskussionen mit den Praktiker(n)_innen wurde deutlich, dass eine entsprechende Handlungshilfe der Sensibilisierung und der konkreten Unterstützung der Pflege- und Betreuungskräfte dienen muss. Entgegen ersten Überlegungen wurde daher ein 4-seitiger Sensibilisierungsleitfaden entwickelt, der durch 5 vertiefende Seiten mit handlungsleitenden Fragen für die unterschiedlichen Bereiche (Grundlegende Informationen zum Umgang; Ernährung; Bewegung und Lagerung; Körperpflege und Ausscheidung; Medikamentöse Versorgung, Wundbehandlung und medizinische Versorgung) ergänzt wird.

Die Seiten mit den ergänzenden Fragen wurden bewusst nicht in den Handlungsleitfaden integriert, sondern liegen in allen Modellbetrieben auf jeder Station bzw. jedem Bereich als einlaminierte Variante vor, damit sie beim Ausfüllen eines biografieorientierten Bogens jeder-zeit zu Hilfe genommen werden können.

Der Leitfaden sowie die ergänzenden Seiten wurden im Rahmen von Schulungen in den Modellbetrieben präsentiert und anschließend im Rahmen der exemplarischen Erprobung in der praktischen Arbeit eingesetzt.

Lernprogramm

Im Projekt wurde auf Wunsch der Modellbetriebe eine Kombination aus Präsenzschulungen, Coachingangeboten sowie mobileLearning in Verbindung mit Lernbriefen eingesetzt. Die individuelle Abstimmung auf die Betriebe erfolgte in Vorgesprächen zur Schulungs- und Begleitungsplanung. 

Für die Nutzung verschiedener mobileLearning-Elemente (wie zum Beispiel die Sensibilisierungsfilme im 1. Lernmodul und die Anleitungsfilme im 3. Lernmodul) wurden Tablet-PC angeschafft, die den Modelleinrichtungen zur Verfügung gestellt wurden. Neben der höheren Lernmotivation bei den Beschäftigten bot der Einsatz von Tablets in der Lernphase auch den Vorteil, dass die Mitarbeiter_innen aus der Pflege den Umgang mit den Geräten frühzeitig üben. So konnten in der Pflege noch weit verbreitete Hemmschwellen gegenüber der Technik abgebaut werden, die im weiteren Verlauf des Projektes für die Eingabe der biografierelevanten Daten sowie für die Ausgabe der biografischen Informationen am Patient_innenbett genutzt wurden.

Informationsmaterialien für Angehörige und Patienten

Ein Flyer für Unternehmensleitungen zur Erläuterung des Nutzens des kultursensiblen, biografieorientierten Überleitungskonzeptes sowie der Projektinhalte und –ziele wurde erstellt und gedruckt. 

Die Einrichtungsvertreter_innen regten die Erstellung von weiteren Informationsmaterialien für Klient_innen und Angehörige an. Daraufhin wurde ein Informationsflyers für Klient_innen und Angehörige entwickelt, in dem der Nutzen des kultursensiblen, biografieorientierten Überleitungskonzeptes für die Zielgruppe erläutert wird. Da die Modelbetriebe gerne Ansprechpartner_innen und / oder Firmenlogo eindrucken wollen, wurden die entwickelten Texte in ein A4-Format gebracht und als editierbare Word-Vorlage zur Verfügung gestellt.

Auf Anregung der Modellbetriebe aus dem Bereich der Behindertenhilfe wurde eine zweite Version des Informationsblatts in Leichter Sprache für geistig behinderte Menschen entwickelt.

Technische Unterstützungsmöglichkeiten

Nach Diskussion mit den Teilnehmer_innen der Arbeitsgruppe decken folgende Techniken die Anforderungen der Anwender_innen ab:

 

  • Einsatz einer Projekt-Software zur Ein- und Ausgabe der Daten
  • Einsatz einer webgestützten Lösung zur Ein- und Ausgabe der Daten
  • Eingabe und Ergänzung der Daten mittels eines Word-Formulars
  • Ausdruck der Daten vor Ort auf Papier
  • Transfer der Daten auf mobile Endgeräte mit Betriebssystem Android, möglichst mit Unterstützung von NFC Technologien
  • Datenerfassung über ein „Digitalisierungstablett“ (zeitgleiche Datenerfassung auf Papier und digital)

Diese Techniken wurden an die Transferdatenbank angekoppelt.

Für die gesicherte Datenübertragung wurde ein REST-Server (Representational State Transfer) eingerichtet. Dieser wurde an die vorhandene Datenbank angekoppelt.

Sozialer Hintergrund Krankenhaus Bedürfnisse Versorgung
Vorlieben
Altenhilfe Umfeld Ernährung Auffassungen Erwartungen
Gewohnheiten
Abläufe Patientenorientierung Kultursensibilität